Wurmbefall bei Haustieren – Parasiten können krank machen

Ganz gleich, ob das geliebte Haustier nur im Haus gehalten wird oder hin und wieder auch einmal nach draußen kommt: Bandwürmer sind der häufigste Parasit, unter dem ein Tier zu leiden hat. Ähnlich wie bei Menschen kann sich der Wurmbefall bei Meerschweinchen, Hunden, Katzen oder Pferde ausbreiten und der entstandene Schaden ist dabei unerheblich. Sie alle können von diesem lästigen Plagegeist befallen werden.

Wie kann man Würmer bekämpfen?
Wie kann man Würmer bekämpfen?

Bandwürmer sind vollkommen natürlich und jedes Tier hat ein paar. Solange sie sich nicht übermäßig vermehren, ist das ganz normal und ungefährlich. Tut man nichts gegen die Würmer, kann das Haustier aber erheblichen Schaden nehmen: Bandwürmer fressen die Nahrung des Haustieres, so dass das Tier selbst nicht mehr viel abbekommt. Manche Wurmsorten sind auch auf den Menschen übertragbar und damit außerordentlich gesundheitsgefährdend. Ein typisches Symptom für Würmer sind ein magerer Körper und ein aufgeblähter Bauch. Auch im Kot des Haustieres kann man es deutlich erkennen, wenn ein Tier unter Wurmbefall leidet: Lange, weiße Fäden im Stuhl sind nichts anderes, als ausgeschiedene Würmer. Spätestens wenn man diese entdeckt, wird es Zeit für eine Wurmkur.

Wie kann man Würmer bekämpfen?

In der Saarbrücker wurde kürzlich ein Artikel über Wurmbefall bei Haustieren veröffentlicht. Grundsätzlich gibt es zur Behandlung zwei Möglichkeiten: Die orale Einnahme einer Wurmkur, zum Beispiel als Tablette oder Paste, sowie die Wurmkur über das Fell. Diese Methode wird immer beliebter, denn das Tier merkt davon gar nichts und spuckt das Medikament auch nicht in einem unbeobachteten Moment wieder aus. Bei der sogenannten Spot-On-Wurmkur wird das Medikament einfach in den Nacken des Tieres geträufelt und dringt von dort in den Organismus ein, wo es die Würmer effektiv bekämpft.

Je nach dem, was für ein Präparat man benutzt, muss die Wurmkur alle sechs bis 18 Monate wiederholt werden, und zwar unabhängig davon, wo das Tier sich hauptsächlich aufhält. Über Fliegen und Schuhe können die Wurmeier nämlich auch ins Haus gelangen.

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