Wie viel Hundefutter pro Tag?

Die Grundvoraussetzung für ein langes und gesundes Hundeleben ist, dass er mit allen nötigen Nährstoffen versorgt wird, die er braucht. Es sollten nicht zu wenig sein, aber auch nicht zu viele. Schließlich ist Übergewicht für den Hund genauso ungesund wie eine Unterernährung. Wie viel Hundefutter man pro Tag benötigt, ist aber von vielen verschiedenen Faktoren abhängig.

  • Ein Welpe braucht vergleichsweise viel Nahrung, denn zu wachsen und sich zu entwickeln kostet viel Energie. Wenn der kleine Hund deutlich mehr frisst als ein erwachsenes Tier, ist das also nicht grundsätzlich beunruhigend. Die nötigen Mengen sind abhängig von der Rasse und dem Ausgangsgewicht. Bei Welpen können Sie aber ruhig noch so viel füttern, wie gefressen wird. Optimalerweise geben Sie dem Hund zwei bis drei Mal am Tag so viel Futter, wie er in etwa zwanzig Minuten in Ruhe frisst. Mehr unter: Welches Hundefutter für Welpen?
  • Ausgewachsene Hunde fressen zwischen 80 und 500 Gramm Hundefutter am Tag. Das ist jeweils abhängig vom Gewicht. Als Faustregel lässt sich sagen, dass je nach Rasse etwa 12 Gramm Futter pro Kilogramm Körpergewicht in Ordnung sind. Ein 10 Kilogramm schwerer Hund kommt mit 150 Gramm Futter am Tag gut aus, ein Hund mit mehr als 70 Kilogramm Gewicht braucht 500 bis 600 Gramm. Mehr unter: Welches Hundefutter für Senioren? 
  • Auch die Aktivität spielt eine Rolle. Trächtige und säugende Hündinnen haben einen sehr hohen Nährstoffbedarf. Sie sollten etwa ein Drittel mehr an Futter bekommen, als ein normaler, erwachsener Hund. Senioren hingegen fressen oft etwas weniger, weil sie sich weniger bewegen. Dasselbe gilt für übergewichtige Hunde. Bitte sprechen Sie mit dem Tierarzt, um die für Ihr Tier richtige Menge zu ermitteln. Mehr unter: Welches Hundefutter für trächtige Hunde?
Trächtige und säugende Hündin
Trächtige und säugende Hündin

Insbesondere große Hunde neigen dazu, ihr Futter schnell herunter zu schlingen. Das geschieht meist aus der Angst, ansonsten nicht genug Futter zu bekommen. Das Schlingen kann allerdings zu Verdauungsproblemen und Erbrechen führen. Wichtig ist deshalb, Ihrem Hund viel Ruhe beim Fressen zu lassen. Füttern Sie genug und räumen Sie den Napf frühestens nach zwanzig Minuten weg. Und vor allem: Nehmen Sie Ihrem Hund nicht den Napf weg, während er noch frisst!

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