Welches Hundefutter für trächtige Hunde?

Wenn eine Hündin trächtig wird, ist das für viele ein ganz besonderes Ereignis. Ganz gleich, ob Zufall oder Zucht: Es gibt doch nichts niedlicheres, als tapsige kleine Welpen, die jeden Tag ein bisschen mehr von ihrer neuen Welt entdecken. Bis es einmal so weit ist, muss die Hündin allerdings erst einmal Schwangerschaft und Geburt durchstehen. Das kann sehr anstrengend sein und wie beim Mensch hat auch der Hund in einer solchen Phase ganz besondere Bedürfnisse hinsichtlich der Ernährung. Gute Hundefuttermarken sind zwar prinzipiell nicht schlecht, auf trächtige Hündinnen aber auch nicht optimal abgestimmt. Es ist also sinnvoll, mit Beginn der Trächtigkeit das Futter umzustellen. Ein gutes Futter für trächtige Hunde sollte einen besonders hohen Eiweißanteil haben. In den ersten Wochen der Schwangerschaft ist das noch unerheblich, doch spätestens in der zweiten Hälfte wird es Zeit, darauf zu achten. Während kleine Hunderassen nun etwa 40 % mehr Eiweiß zu sich nehmen sollten, liegt der Bedarf bei großen Hunden sogar bei 70 % mehr als im Normalfall. Es sollten etwa zehn Gramm Rohprotein je Kilogramm Körpermasse und Tag sein. Gleichzeitig steigt der Energiebedarf. Immerhin braucht nicht nur die Hündin Kraft, sondern auch die ungeborenen Welpen. Damit die Hündin kein Übergewicht zulegt, was die Milchproduktion hemmt, sollte man allerdings erst in den letzten zwanzig Tagen der Schwangerschaft mehr Energie zuführen. Die Zuführung von Mineralstoffen ist nicht ratsam, da sie für die Welpen eher schädlich als nützlich sind.

Welches Hundefutter für trächtige Hunde?
Welches Hundefutter für trächtige Hunde? (weiterlesen:  Hunderasse Beagle)

Eiweißreiche Hundefuttersorten für die zweite Hälfte der Trächtigkeit sind zum Beispiel Aufbaufutter wie:

  • Meradog
  • Bosch Active
  • Bozita Robur Active
  • Josera High Energy
  • Happy Doc Supreme Fit & Well Adult Sport

Stellt sich bei einer Ultraschalluntersuchung heraus, dass die Hündin sehr viele Welpen erwartet, kann es sinnvoll sein, das Hundefutter durch Welpenfutter zu ergänzen. Etwa 40 % des Gesamtfutters sollte aus diesem Juniorenfutter bestehen. Nach der Geburt sollte die Hündin vorerst wie in der Trächtigkeit gefüttert werden. Umstellungen können nämlich die Milchproduktion hemmen. Erst, wenn die Welpen in der 5. bis 6. Lebenswoche damit beginnen, selbständig zu fressen, sollte das Futter für die Hündin langsam verändert werden.

Welches Hundefutter für trächtige Hunde?

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