Welches Katzenfutter?

Welches Futter darf’s denn sein, liebe Miezekatze?

Welches Katzenfutter?
Welches Katzenfutter?

Kommt das neue Familienmitglied ins Haus, stellt sich natürlich die Frage nach dem perfekten Katzenfutter. Ist Nassfutter besser als Trockenfutter? Wie sieht es mit Vitaminen und Mineralstoffen aus? Gesund soll es sein, reicht dann ein Alleinfutter aus?

Alle diese Fragen tauchen auf, während der neue Katzenbesitzer vor dem riesigen Verkaufsregal im Supermarkt steht. Ist die Qual der Wahl getroffen, folgt jedoch erst danach die Probe aufs Exempel. Die findet nämlich zuhause am Fressnapf statt. Fleisch ist nämlich nicht gleich Fleisch, es muss dem Katzengaumen munden, erst dann hat es den Test bestanden. Die Geschmacksnerven einer Katze sind sehr anspruchsvoll. Viele Katzen haben sehr bald ihr spezielles Lieblingsfutter gefunden, von dem sie nicht mehr abrücken. Das muss nicht zwangsweise das teuerste sein. Selbst wenn bereits eine Marke auserkoren wurde, gibt es Geschmacksrichtungen, die kategorisch abgelehnt werden. Eine Katze ist eben sehr eigensinnig, auch in Punkto Futter. So wird sie höchstwahrscheinlich auch selbst bestimmen, ob sie Trockenfutter oder Nassfutter bevorzugt. Was nicht behagt, bleibt unangetastet stehen, natürlich in Verbindung mit jämmerlichem Miauen und großen Augen. Es ist ja auch ganz schön gemein, ein Futter zu präsentieren, das nicht schmeckt.

Ähnlich sieht es mit dem Trinkwasser aus. Besitzer von Freigängern können sicherlich bestätigen, dass der Napf mit Leitungswasser gewöhnlich nicht angerührt wird. Draußen scheint es viel bessere Möglichkeiten zu geben, den Durst zu stillen, wie zum Beispiel die „Fischsuppe“ (Gartenteich) oder eine Straßenpfütze. Erst im Winter, wenn draußen alles gefroren ist, nimmt Mieze auch wieder mit Wasser im Napf vorlieb.

Um einer Katze das Wählerische abzugewöhnen, hilft eigentlich nur die Anschaffung einer Artgenossin oder eines Artgenossen. Dann ist der gegenseitige Futterneid gewöhnlich stärker, zumindest am Anfang. Es kann natürlich auch passieren, dass beide irgendwann eine gemeinsame Futtervorliebe entwickeln. Dann blicken nicht zwei sondern vier entsetzte Augen vom gefüllten Fressnapf hoch und sagen auch ohne Worte:“Was soll das?“, wenn das Futter nicht behagt.

So sind sie, unsere Hausgenossen auf vier Samtpfoten, eigenwillig und anspruchsvoll. Aber genau das macht den Charme dieser Tiere aus. Katzenliebhaber wissen das und lieben ihre Tiere trotzdem heiß und innig. Das Alleinfutter der gängigen Marken beinhaltet übrigens tatsächlich alles, was eine Katze an Nahrung braucht. Warum also nicht auf spezielle Wünsche eingehen?

Mehr über Katzen sowie die Fotoserie „Katzen chillen“.
Autorin: Karola Schmitt

Was ist deine Erfahrung bezüglich des Katzenfutters? Welches Katzenfutter nutzt du oder was kannst du dazu sagen? Wir freuen uns über dein Kommentar! Hier rechts in der Leiste gelangst du übrigens zur unseren aktuellen Umfrage.

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