Siamkatze Krankheiten

Krankheiten bei der Siamkatze

Gerade zu Beginn der Zucht wurden immer dieselben Tiere verwendet, da sie alle mühsam aus Siam importiert werden mussten. Dies führte zu einem gewissen Grad an Inzucht, die wiederum zahlreiche Erbkrankheiten begünstigte. Obwohl man heute gewissenhafter züchtet und seriöse Züchter alle Siamkatzen mit Erbkrankheiten sofort aussortieren, muss man dennoch mit gewissen Krankheiten rechnen, wenn man sich für die Katzenrasse Siamkatze interessiert. Dazu gehört in erster Linie ein Schielen, das in den ersten Jahren sogar als ausgemachtes Zuchtziel galt, heute aber nicht mehr gezüchtet werden darf. Oft gehen diese und andere Augenkrankheiten auch mit Blindheit einher.

Hin und wieder kann es bei der Katzenrasse Siamkatze auch zu körperlichen Fehlbildungen kommen. Häufig betrifft das vor allem den Knickschwanz, der ebenfalls eine Zeit lang gezielt gezüchtet wurde, heute aber nur noch seltener vorkommt. Wesentlich schwerwiegender als der Knick ist der Wasserkopf, mit dem Siamkatzen häufiger geboren werden als andere Rassekatzen. In der Regel sterben die Kätzchen bald nach der Geburt.

Auch das Herz-Kreislauf-System ist bei der Siamkatze von erblichen Fehlbildungen betroffen. Verdickungen der Herzinnenwand können im schlimmsten Fall zum Herzversagen führen. Auch eine Fehlbildung der Lunge, die zu Herzversagen führen kann, wurde bei Kätzchen schon beobachtet. Erbkrankheiten, die zu Blutarmut, Lichtsensibilität und Nierenschäden führen, treten bei Siamkatzen ebenfalls häufiger auf als bei vielen anderen Katzenrassen. Krebserkrankungen und Stoffwechselstörungen sind ebenfalls nicht selten.

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