Katzenrasse Birma

Beschreibung der Katzenrasse Birma (Heilige Birma)

  • Gewicht: 3 bis 6 Kilogramm
  • Herkunftsland: Orient, über Frankreich
  • Schulterhöhe: 30 Zentimeter
  • Länge: 100 Zentimeter und mehr
  • Haar: Lang bis halblang, dicht und buschig
  • Gestalt: Große und lange, kräftige Katze mit kurzen Beinen. Blaue Augen, kräftiger Kopf.
  • Farbe: Alle Point-Farben mit dunkler Maske und dunklen Beinen, weiße Pfoten
  • Lebenserwartung: Etwa 18 Jahre
  • Besondere Wesenszüge: Ruhiges, sehr auf den Menschen bezogenes Tier. Ist gesellig und verträgt sich sehr gut mit anderen Katzen.

Katzenrasse Birma – Herkunft

Katzenrasse Birma
Die Katzenrasse Birma beim Ausruhen

Woher genau die Katzenrasse Birma stammt, lässt sich heute nicht mehr genau sagen. Ihre Heimat liegt definitiv im Orient, ob es tatsächlich das namensgebende Land Birma war, ist aber unklar. Die oft auch als „Heilige Birma“ bezeichnete Katze wurde im 19. Jahrhundert nach Frankreich gebracht, wo man auch mit der gezielten Zucht der Rasse begann. 1925 wurde sie dort als Rassekatze anerkannt, die anderen Zuchtverbände folgten erst in den 1960er Jahren. Man geht heute davon aus, dass ein Mitglied der amerikanischen Industriellenfamilie Vanderbilt eine Birmakatze nach Europa brachte, die er anschließend mit Siam- und Perserkatzen verpaarte. Nachweislich gehen die meisten deutschen Zuchtkatzen auf die erste, aktenkundige französische Zucht der Katzenrasse Birma zurück.

In Deutschland war die Birma vor allem in den 1930er Jahren außerordentlich beliebt, der Zweite Weltkrieg hätte allerdings fast zur Ausrottung dieser schönen Rasse geführt. In den 1950er Jahren konnte man die Bemühungen aber wieder Aufgreifen und die Rasse so sichern.

Katzenrasse Birma – Beschreibung

Auf den ersten Blick verwechseln gerade Laien die Katzenrasse Birma gerne mit der Siamkatze. Das liegt daran, dass sie in ihrem Aussehen fast identisch sind: Beide haben einen hellen Körper mit einer dunklen Maske und dunklen Beinen. Dennoch gibt es einige gravierende Unterschiede: Während die Maske bei Siamkatzen nur braun sein darf, darf sie bei Birmakatzen auch schwarz, blau, grau oder sogar getigert sein. Hier sind praktisch alle Farben erlaubt, solange Maske und Beine nur entsprechend gefärbt sind. Auffällig sind die im Gegensatz zum Bein hellen Pfoten. Das Fell ist wesentlich länger und dichter als bei einer Siamkatze, aber kürzer als bei einerPerserkatze. Je nach Körperstelle ist es mehr oder weniger lang.

Die Heilige Birma hat einen langen und kräftigen Körper mit kurzen Beinen und einem buschigen Schwanz. Der Kopf ist breit und hat einen kräftigen Kiefer, die Augen sind grundsätzlich Blau – eine Seltenheit bei Katzen. Die Ohren sind V-förmig.

Katzenrasse Birma – Eigenschaften

Ebenso wie die Siamkatze ist auch die Katzenrasse Birma eine sehr ruhige Katzenart. Sie haben keinen großen Freiheitsdrang und müssen auch nicht rund um die Uhr beschäftigt werden. Ein ruhiges Plätzchen und hin und wieder eine Schmusestunde reichen diesem Tier vollkommen aus. Dennoch ist die Katzenrasse Birma sehr gesellig. Sie braucht neben ihrem Menschen unbedingt auch andere Artgenossen. Dabei verträgt sie sich nicht nur mit fremden Katzenrassen sehr gut, sondern auch mit Hunden.

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