Katzenfutter selber machen

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Nicht nur beim Menschen ist das mit dem Fertigessen so eine Sache. Auch beim Katzenfutter sind meist irgendwelche Zusatzstoffe zu finden, die eigentlich unerwünscht sind. Dazu gehören zum Beispiel Getreide und Zucker. Sie werden als Sättigungsmittel bzw. für den Geschmack verwendet, haben aber keinen Nutzen für die Ernährung. Im schlimmsten Fall können sie sogar Krankheiten und Allergien auslösen. Ähnlich verhält es sich mit Rohproteinen, wenn diese nur pflanzlich sind. Katzen können nur tierische Eiweiße verwerten. Künstliche Zusatzstoffe wie Aromen, Konservierungsstoffe und Farbstoffe – erkennbar an den E-Nummern – haben in einem guten Katzenfutter ebenfalls nichts zu suchen. Sollte man aber Katzenfutter selber machen?

Katzenfutter selber machen
Katzenfutter selber machen?

Leider verzichten nur wenige Hersteller auf diese Zutaten. Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihr Katzenfutter selber zu machen, stehen Sie also nicht allein da. Damit Ihr Tiger aber auch mit allen benötigten Nährstoffen versorgt wird, gibt es einige Grundregeln zu beachten.

Katzenfutter selber machen
Katzenfutter selber machen – Die Rezeptur

Besonders beliebt ist das Barfen. Es steht für „biologisch artgerechtes Rohfutter“ und orientiert sich an dem, was eine Katze auch in der freien Wildbahn fressen würde. Hier sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:

  • Leber sollte nur in geringen Mengen gefüttert werden – sie führt ab
  • Die Nieren als Entgiftungsorgane sollten nicht roh gefüttert werden und einige Stunden zur Entgiftung in Milch eingelegt werden
  • Pfeffer, Salz und andere Gewürze haben im Katzenfutter nichts zu suchen. Greifen Sie lieber zu Kräutern
  • Füttern Sie keine geräucherten, konservierten oder anderweitig haltbar gemachten Zutaten
  • Süßes (insbesondere Schokolade wegen dem für Katzen giftigen Stoff Theobromin) hat im Katzenfutter nichts zu suchen
  • Kuhmilch und Kuhmilchprodukte sind wegen einer Laktose-Unverträglichkeit ungeeignet
  • Rohes Schweinefleisch kann Viren enthalten, die zur „Pseudo-Tollwut“ führen

Natürlich gibt es beim Katzenfutter selber machen nicht nur Don’ts, sondern auch einige Dos.

  • Hauptbestandteil sollte Muskelfleisch sein. Dazu gehört auch das Herz (als einzige Innereie)
  • Reis und Kartoffeln bieten eine gute Kohlenhydratquelle und sind im Gegensatz zu Getreide gut verdaulich
  • Möhren, Brokkoli und Paprika sorgen für den richtigen Schuss an Vitaminen
  • Gekochte Eier sind eine gute zusätzliche Quelle an tierischem Rohprotein, ebenso wie Joghurt und Quark
  • Pflanzenöle und Geflügelfett helfen bei der Verarbeitung der Vitamine

Bis auf Futter mit Schweinefleisch können Sie wählen, ob Sie das selbstgemachte Katzenfutter roh, gekocht oder gebraten füttern. Bitte beachten Sie: Wenn Ihre Katze ihr Leben lang nur Fertigfutter gefressen hat, kann es eine Weile dauern, bis sie sich an das selbstgemachte Katzenfutter gewöhnt hat. Bieten sie ihr zum Übergang deshalb auch kleinere Mengen vom herkömmlichen Katzenfutter an.

Will Ihre Katze sich partout nicht an Ihr selbstgemachtes Futter gewöhnen, benutzen Sie doch einmal unseren kostenlosen Futtercheck. Hier finden Sie viele Katzenfuttersorten, die nicht nur sehr hochwertig sind, sondern auch gut als Barf-Ersatz geeignet sind.

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