Pudel Krankheiten

Krankheiten beim Pudel

Bei Rassehunden muss man immer damit rechnen, dass das Tier eine Neigung zu gewissen Erbkrankheiten hat, die über Generationen hin verschärft wurden. Das kann selbst beim seriösen Züchter vorkommen, wenngleich das Risiko einer Erkrankung hier wesentlich geringer ist. Er nimmt erkrankte Tiere sofort aus der Zucht, so dass bestimmte Krankheitsgene nicht weiter gegeben werden können. Mit den folgenden Krankheiten müssen Sie bei einem Pudel deshalb immer rechnen.

  • Hüftgelenksdysplasie

Diese Krankheit kommt vor allem bei Großpudeln vor, denn häufig entsteht sie durch zu schnelles Wachstum. Man versteht darunter eine Verwachsung oder Verrutschung der Gelenke, was oft nur noch operativ gelöst werden kann.

  • Progressive Retinaatrophie

Kleinere Pudeltypen sind hingegen eher von dieser Krankheit betroffen. Es ist eine ebenfalls erbliche Augenkrankheit, die meistens zur Erblindung führt. Züchter können einen Gentest machen, um so festzustellen, ob die Elterntiere eine entsprechende Veranlagung haben. Auch der Katarakt (grauer Star) ist eine typische Augenkrankheit beim pudel.

  • Harnleiterektopie

Auch diese Krankheit kommt beim Pudel überdurchschnittlich häufig vor. Es handelt sich hierbei um eine Verwachsung der Harnleiter, die nur operativ grichtet werden kann.

  • Sebadentitis

Diese Krankheit tritt praktisch nur beim Pudel auf. Das Immunsystem zerstört die Talgdrüsen, was wiederum zu Haarausfall führt. Die Krankheit wird oft erst sehr spät festgestellt, eine erfolgreiche Behandlungsmethode gibt es leider bisher nicht.

2 Gedanken zu „Pudel Krankheiten

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