Labrador Krankheiten

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Krankheiten bei Labradoren

Wie bei allen Rassetieren kommt es leider auch bei der Hunderasse Labrador vor, dass bestimmte Krankheiten besonders häufig auftreten. Teilweise sind diese Krankheiten erblich, teilweise entstehen sie erst im Laufe eines Hundelebens. Seriöse Züchter achten streng auf Anzeichen von Krankheiten und entfernen solche Tiere sofort aus ihrer Zucht, damit die Labrador Krankheit nicht auf nachfolgende Generationen vererbt werden kann und sich möglicherweise sogar noch verschlimmert. Trotz aller, teilweise scherwiegender Erkrankungen gehört der Labrador aber zu den Hunderassen mit der höchsten Lebenserwartung.

Die folgenden Krankheiten gehören zu denen, die beim Labrador am häufigsten auftreten können:

  • Hüftgelenks- und Ellbogengelenksdysplasie

Dabei handelt es sich um eine Krankheit, von der grundsätzlich alle größeren Hunderassen betroffen sind. In der Wachstumsphase kann es zu Verschiebungen der Gelenke führen, die für den Hund sehr schmerzhaft sind. Im schlimmsten Fall verschleißen die Gelenke und bleiben steif. Deshalb sollte der Tierarzt den Labrador immer auf Anzeichen dieser Krankheit untersuchen. Rechtzeitig entdeckt, kann die HD oder ED mit Medikamenten oder einer Operation behandelt werden.

  • Augenkrankheiten

Labradore sind stark anfällig für Augenkrankheiten, die sehr häufig vererbt werden. Vor allem die Retinadysplasie, der Katarakt und die Progressive Retinaatrophie treten hier auf. Alle drei Krankheiten führen im schlimmsten Fall zur Erblindung. Labradore, die unter besonders schweren Formen einer Augenkrankheit leiden, werden von der Zucht ausgeschlossen werden, da sich derzeit nicht sicher sagen lässt, ob die Krankheit nicht erblich ist.

  • Epilepsie

Auch Epilepsie ist bei der Hunderasse Labrador ein Thema, wobei Rüden Statistiken zu Folge häufiger daran erkranken als Hündinnen. Die Epilepsie ist erblich und kommt oft über die Elterntiere.

  • Labrador-Myopathie

Dass diese Krankheit den Labrador im Namen trägt zeigt schon, dass sie häufig mit dieser Hunderasse in Verbindung steht. Es handelt sich dabei um eine Muskelerkrankung, die schon beim Welpen auftritt. Typische Folgen sind schnelle Ermüdung und geringe Belastbarkeit. Meistens stabilisiert sich die Erkrankung im ersten Lebensjahr. Eng verwandt mit der Labrador-Myopathie ist auch der Exercise Induced Collapse (EIC). Auch diese Krankheit ist erblich. Sie führt bei größeren Anstrengungen zum Kreislaufkollaps, in der Regel erholt sich der Labrador aber sehr gut davon.

  • Alexanders Disease (Fibronide Leukodystrophie)

Diese Krankheit ist zum Glück sehr selten, wird aber durch die Eltern vererbt. Sie führt zu einer Erkrankung des Rückenmarks, was wiederum zu Störungen in der Bewegung bis hin zur Lähmung führen kann. Die Ursache der Krankheit ist bisher noch nicht gefunden, in der Regel entwickelt sie sich aber schon im ersten Jahr und lässt sich dementsprechend früh feststellen.

Viele Labradore haben auch eine Fehlbildung der Harnleiter.

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