Hunderasse Labrador

Beschreibung der Hunderasse Labrador

  • Gewicht: 27 bis 40 Kilogramm
  • Herkunftsland: Kanada (Labrador-Halbinsel)
  • Schulterhöhe: bis zu 57 Zentimeter
  • FCI-Nummer: 122
  • Haar: Dick, aber kurz und seidig-weich, selten an der Brust auch länger
  • Gestalt: Groß, kräftig gebaut und gut bemuskelt mit einem breitem Schädel
  • Farbe: Schwarz, Gelb oder Braun, immer einfarbig
  • Lebenserwartung: Bis zu 18 Jahre
  • Besondere Wesenszüge: Sehr friedlich und kinderlieb, neugierig und sozial. Sehr intelligent, mit will to please

Hunderasse Labrador – Herkunft

Hunderasse Labrador
So schön die Hunderasse Labrador!

Die Hunderasse Labrador stammt von der gleichnamigen Halbinsel an der Ostküste von Kanada. Von hier stammt auch der Neufundländer, mit dem sich der Labrador lange Zeit die Rassebezeichnung teilte. Erst im Jahr 1814 unterschied man zum ersten Mal zwischen Labradoren und Neufundländern. Seitdem wird der Labrador auch aktiv gezüchtet, allerdings weniger in Kanada als vielmehr in England. Die offizielle Bezeichnung lautet „Labrador Retriever“. Letzteres ist eine Kennzeichnung des ausgeprägten Jagdtriebs dieses Hundes. Vor allem in Großbritannien wurde und wird er rege als Apportierhund bei Jagden genutzt.

Ursprünglich wurde die Hunderasse Labrador aber vor allem von Fischern eingesetzt, die den Hund abgetriebene Netze im Meer heraus holen ließen. Sie waren es auch, die den Hund später nach Großbritannien brachten. Da der Labrador ursprünglich – und nur selten – als Jagdhund genutzt wurde, drohte die Rasse um 1870 beinahe, auszusterben. Populär wurde die Hunderasse Labrador erst, als man sie auch auf Hundeshows ausstellte und sie dadurch bekannter wurde. Heute gehört der Labrador zu den beliebtesten Hunderassen weltweit.

Hunderasse Labrador – Beschreibung

Mit einer Schulterhöhe von bis zu 57 Zentimetern gehört die Hunderasse Labrador zu den größeren Rassen. Er ist sehr kräftig und breit gebaut, hat viele Muskeln und einen sehr breiten Kopf. Lende und Hinterhand sind hingegen eher kurz. Typisch für den Labrador ist übrigens auch die Otterrute. Bis ins 19. Jahrhundert hinein gab es den Labrador ausschließlich in Schwarz oder Schokoladenbraun. Erst sehr viel später erkannte man auch die gelbe Farbe als Zuchtfarbe an. Heute ist der Labrador in Deutschland vor allem in diesem Gelb bekannt, am weitesten verbreitet ist durch die rezessive Vererbung von Gelb aber immer noch der dunkle Labrador.

Hunderasse Labrador – Eigenschaften

Labradore sind sehr intelligent und eignen sich deshalb hervorragend, um Dinge zu apportieren oder besondere Tricks zu lernen. Ihr „will to please“, also das Bedürfnis, seinem Besitzer zu gefallen, unterstützt die leichte Erziehbarkeit noch. Da er frei von jeder Aggressivität ist und sich auch mit Kindern und anderen Tieren sehr gut verträgt, ist die Hunderasse Labrador auch bei Anfängern sehr beliebt. Außerdem wird er häufig zu Blinden- und Begleithunden für Behinderte ausgebildet. Labrador Retriever lieben Wasser und sind angesichts eines Teichs oder Bachs oft nicht zu halten.

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