Hunderasse Hunderasse Havaneser

Beschreibung der Hunderasse Havaneser

  • Gewicht: Bis zu 9 Kilogramm
  • Herkunftsland: Kuba
  • Schulterhöhe: Zwischen 21 und 29 Zentimetern
  • 
FCI-Nummer: 250
  • Haar: Langes Deckhaar ohne Unterwolle
  • Gestalt: Ein eher kleiner Hund mit kurzen Beinen. Erinnert optisch an einen zu klein geratenen Bobtail. Typisch sind die spitzen Hängeohren und die gerollte Rute.
  • Farbe: Meist falbfarben gefleckt, seltener Reinweiß
  • Lebenserwartung: 14 bis 17 Jahre
  • Besondere Wesenszüge: Ein ruhiger und geduldiger Hund, der gerne Aufmerksamkeit genießt, sich aber auch zurück zieht, wenn der Mensch seine Ruhe wünscht. Spielt gerne mit Kindern und zeigt keinerlei Aggressionen.
Hunderasse Havaneser
Hunderasse Havaneser verspielt und getrocknet 🙂

Hunderasse Havaneser – Herkunft

Man kann es schon am Namen erkennen, die Herkunft des Havanesers wird in der kubanischen Stadt Havanna vermutet. Tatsächlich ist der Ursprung der Rasse aber viel älter, denn früher kannte man diese Hunde bereits an der spanischen und italienischen Mittelmeerküste. Von hier aus sollen Seefahrer den Hund mit nach Kuba genommen haben, wo er schnell sehr beliebt wurde und sich so stark verbreitete, dass man die Insel bald als die Heimat des Havanesers betrachtete.

Mittlerweile ist der Havaneser in Kuba allerdings so gut wie ausgeschlossen. Fortgeführt werden konnte die Zucht nur, weil einzelne Tiere in die USA geschmuggelt und von dort aus weiter gezüchtet wurden. Heute gehört die Hunderasse Havaneser zu den beliebtesten Hunderassen der Welt.

Hunderasse Havaneser – Beschreibung

Gerade einmal neun Kilogramm bringt der Havaneser in der Regel auf die Waage – dabei ist er nur maximal 29 Zentimeter groß. Damit gehört er zu den kleineren Hunderassen, die in der FCI anerkannt sind. Der Kopf ist eher breit und hat spitz zulaufende Hängeohren sowie eine große Nase. Die Rute wird normalerweise zusammengerollt über dem Rücken getragen.

Besonders auffällig ist das falbfarbene Fell, das in Variationen von Tabakfarben über Rotbraun bis hin zu silber verlaufen kann. Die meisten Tiere sind in falbfarben und weiß gescheckt, es gibt aber auch reinweiße Tiere. Das Fell selbst ist sehr lang, bei einem ausgewachsenen Hund kann es auf bis zu 18 Zentimeter Länge kommen. Teilweise ist es glatt oder gewellt. Unterwolle hat der Havaneser nicht, weshalb er insbesondere im Winter nicht zu lange der Kälte ausgesetzt werden darf.

Hunderasse Havaneser – Eigenschaften

Die Hunderasse Havaneser ist ideal für alle, die keinen Platz für einen großen Hund haben und nicht viel Zeit, um sich zu ihn zu kümmern. Wenngleich diese Rasse sich sehr über Aufmerksamkeit freut und gerne schmust und spielt, ist sie doch ausgesprochen genügsam. Wenn ein Garten zum Toben und Spielen vorhanden ist, spielen Spaziergänge eine untergeordnete Rolle. Auch mit Kindern kommt der Havaneser sehr gut zurecht. Ist kein Familienmitglied da, um sich um ihn zu kümmern, zieht er sich einfach geduldig an einen ruhigen Platz zurück. Auch wenn das Tier tagsüber alleine ist, sind Unarten aus Einsamkeit heraus also eher selten zu befürchten.

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