Dobermann Krankheiten

Krankheiten beim Dobermann

Mit den meisten anderen Hunderassen teilt sich auch der Dobermann das Problem, dass es im Laufe der Zucht zu gewissen Erbkrankheiten gekommen ist, die sich nicht immer ausschließen lassen. Das Risiko einer ernsthaften Erkrankung lässt sich durch einen guten Züchter erheblich senken, da er kranke Tiere sofort aus der weiteren Zucht ausschließt. Mit den folgenden Hundekrankheiten sollten Sie beim Dobermann dennoch immer rechnen.

  • Kongenitales Vestibularsyndrom

Diese Erbkrankheit betrifft das Innenohr und kann zu Gleichgewichtsstörungen und Taubheit führen. Durch eine Schiefhaltung des Kopfes lässt sich die Krankheit schon in den ersten Lebensmonaten auf und lässt sich durch einen Hörtest schnell bestätigen. Die Krankheit kann nicht behandelt werden, allerdings kommen die meisten Dobermänner mit dieser Erkrankung gut zurecht.

  • Wobbler-Syndrom

Unter dieser Bezeichnung fasst man Schäden des Rückenmarkes zusammen, die bei vielen Hunden, aber auch beim Menschen erblich auftreten können. Fehlbildungen der Wirbel oder des Wirbelbogens, Gelenkfehlbildungen, aber auch Bandscheibenerkrankungen, Wirbelfehlstellungen und Kombinationen daraus können hier auftreten. Diese Fehlstellungen können nur operativ behandelt werden.

  • Dilatative Kardiomyopathie

Dabei handelt es sich um eine Herzerkrankung, wie sie bei vielen Hunden auftreten kann. Leider ist diese Form sehr aggressiv und führt auch zum plötzlichen Herztod. So wichtig Bewegung für den Dobermann ist, so wichtig ist es also auch, den Hund nicht zu überfordern.

  • Dancing Dobermann Disease

Diese neurologische Erkrankung ist zum Glück selten, wird am Dobermann im Vergleich zu anderen Hunderassen aber am häufigsten beobachtet. Anfänglich kommt es nur zu einer Beugung der Beine, die durch einen Muskelausfall verursacht wird. Im fortgeschrittenen Stadium führt die Krankheit dann zur Lähmung. Dadurch entsteht der namensgebende, tänzelnde Gang. Die Krankheit ist nicht heilbar, allerdings schreitet sie sehr langsam voran, so dass der Dobermann auch mit dieser Diagnose noch einige Jahre gut leben kann.

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