Hunderasse Deutscher Boxer

Beschreibung der Hunderasse Boxer

  • Gewicht: 25 Kg (Hündinnen) bis 30 kg (Rüden)
  • Herkunftsland:  Deutschland
  • Schulterhöhe:  bei Rüden 57 bis 63 Zentimeter, Hündinnen 53 –  59 Zentimeter
  • FCI-Nummer:  144
  • Haar:  Kurz, seidig und glänzend
  • Gestalt:  Kraftvoll, auffälliger Kopf mit kurzem Fang, tiefe Brust, der Rücken fällt nach hinten leicht ab
  • Farbe: Gelb oder gestromt, abseits der FCI auch Schwarz oder Weiß und gescheckt
  • Lebenserwartung:  12 Jahre
  • Besondere Wesenszüge:  Ein stürmischer Hund, der eine geduldige und liebevolle Hand benötigt. Verlässlich, mutig und sehr treu. Als Schutzhund ebenso gut geeignet wie als Familienhund. Braucht viel Auslauf.
Deutscher Boxer
In unterschiedliche Farben: Hunderasse Deutscher Boxer 

Hunderasse Deutscher Boxer – Herkunft

Die Hunderasse Boxer – offiziell Deutscher Boxer – hat ihren Ursprung in den sogenannten Bullenbeißern. Dabei handelt es sich um eine mittelalterliche Hunderasse, die in Deutschland vor allem zur Jagd auf Bären und Wildschweine gezüchtet wurden. Durch die Erfindung der Feuerwaffen verloren die Bullenbeißer ihre Bedeutung und wurden später nur noch aus Liebhaberei gezüchtet. In Anlehnung an den „Bierboxer“, wie die Hunde in München genannt wurden, nannte man die aus dem Bullenbeißer entwickelte Rasse schließlich „Deutscher Boxer“. Der erste Zuchtverein wurde bereits 1895 gegründet, neun Jahre später wurden die ersten Zuchtstandards festgelegt. Noch heute gibt dieser Verein der FCI die Zuchtstandards für den Boxer vor.

Eine neue Verwendung fand die Hunderasse Boxer im Jahr 1924, als man sie als Diensthunde für Polizei und Militär entdeckte. Gleichzeitig gründeten sich in ganz Europa immer mehr Zuchtverbände und –Clubs.

Hunderasse Deutscher Boxer – Beschreibung

Der Boxer zählt mit einer Widerristhöhe von bis zu 60 Zentimetern bereits zu den größeren Hunden. Er hat einen sehr stämmigen Körper und schlanke Beine, die zusammen ein fast quadratisches Bild ergeben. Die kräftige Muskulatur ist deutlich zu sehen. Früher kupierte man bei der Hunderasse Boxer Ohren und Rute, mittlerweile ist dies aber in ganz Europa gesetzlich verboten. Aus dem schlanken Schädel tritt ein breiter Fang deutlich hervor. Typisch für den Boxer ist auch der Vorbiss, bei dem der Unterkiefer weiter nach vorne ragt als der Oberkiefer. Die meisten Boxer haben außerdem eine schwarze Maske.

Hunderasse Deutscher Boxer – Eigenschaften

Obwohl von einem Jagdtier abstammend, ist der Boxer ein sehr ruhiger und ausgeglichener Hund. Er ist seinem Rudel treu ergeben und entwickelt hier auch einen gewissen Beschützerinstinkt. Deshalb wird er nicht nur als Familienhund geschätzt, sondern auch als Sporthund, Wachhund und Rettungshund. Boxer sind intelligente und agile Tiere und benötigen dementsprechend viel Beschäftigung und Auslauf.

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